ISEK steht für Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept und bildet eine Grundlage für gezielte Förderungen im Rahmen der deutschen Städtebauförderung.
Es ist eine Gesamtvision, die im Dialog mit Gustavsburger*innen entsteht. Ein ISEK beinhaltet realistische Pläne und Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Wirtschaftslage des Stadtteils Gustavsburg - zusammengefasst in einem von der Politik bewilligten Konzept.
 
Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat für die Erstellung und organisatorische Umsetzung das erfahrene Team für Stadtentwicklung der ProjektStadt aus Frankfurt am Main beauftragt.

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Hier findest du weitere Informationen über die deutsche Städtebauförderung
https://www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/DE/Home/home_node.html

 

Der Erstellungszeitraum für ein ISEK beträgt in der Regel ca. 10 -12 Monate. Das ISEK selbst sieht nach Fertigstellung einen Zeit- und Maßnahmenplan für ungefähr 10 Jahre nach Abschluss des ISEKs vor. 

 

Sogenannte Handlungsfelder bilden die thematischen Schwerpunkte für das Gebiet. Zu Beginn des ISEK-Prozesses werden alle wichtigen Handlungsfelder betrachtet. Im Laufe des Gesamtprozesses stellt sich durch die gemeinsamen Arbeit aller Akteure heraus, welche Ziele und Maßnahmen besonders wichtig für den Stadtteil Gustavsburg sind.
 

Das Programmgebiet umfasst den gesamten Siedlungsbereich Gustavsburgs sowie die angrenzenden Grünflächen im nördlichen Stadtteil. Die nördlich gelegene Mainufergrenze, die westlich gelegene Rheinufergrenze, sowie die südlich und östlich gelegenen Gleisbetten bilden die Grenzlinien.

Am nordwestlichen Mainufer ist das Grundstück der Contargo Rhein-Main GmbH aus dem Gebiet ausgenommen, wogegen das Gebiet nördlich der Straße „Am Kupferwerk“ mit eingeschlossen ist.

 

Städtebauliche Stabilisierung
und Entwicklung

Wie soll sich Gustavsburgs Zentrum in Zukunft weiterentwickeln? Was brauchen wir, um unsere Identifikation mit dem Stadtteil noch weiter zu stärken?

Wohnen und Wohnumfeld

Wie möchten wir in Zukunft wohnen? Wo kann z.B. das Wohnumfeld verbessert werden?

Stadtteilimage und
Öffentlichkeitsarbeit

Wie hat sich Gustavsburg in den letzten Jahren verändert. Welchen Ruf hat der Stadtteil in den Nachbargemeinden oder der Region?

Lokale Ökonomie und Beschäftigung

Wie können lokale Geschäfte und Gewerbebetriebe noch mehr gestärkt werden? 

Soziale Infrastruktur, Bildung und Nachbarschaftliche Zusammenarbeit

Wie können junge und ältere Menschen,  Alteingesessene und neu Zugezogene respektvoll und im Austausch miteinander zusammenleben? Gibt es z.B. für alle Gruppen genügend Treff- und Freizeitangebote?

Mobilität und Verkehr

Wie wollen wir uns zukünftig in unserem Stadtteil bewegen? Gibt es z.B. zu viel Verkehr? Fehlen Angebote für Radfahrer*innen oder Fußgänger*innen?

Gesundheit und Umweltgerechtigkeit

Welche Möglichkeiten haben wir, die Belastung der Umwelt zu reduzieren? Wie kann die Gesundheit aller Gustavsburger*innen dadurch gefördert werden? 

Kultur, Freizeit und Sport

Wo brauchen wir mehr Kultur-, Freizeit- oder Sportangebote? Welche Bevölkerungsgruppen sind bisher zu wenig berücksichtigt?

umwelt und freiflächen

Welche Freiflächen wollen wir umgestalten? Wie können wir dabei die ökologische Vielfalt in unserem Stadtteil verbessern?

Aktivierung und Beteiligung

Gibt es innerhalb der Bevölkerung den Bedarf für runde Tische oder Arbeitsgruppen? Können Maßnahmen zur Förderung von Selbsthilfe und eigeninitiativ für die Bewohnerschaft nützlich sein?